Vom unbekannten Arbeitgeber zur Young-Talents-Pipeline. Mit Julia Ziegler
Shownotes
Viele Unternehmen glauben, sie hätten ein Recruiting-Problem. Dabei beginnt die Herausforderung oft viel früher: Junge Menschen wissen gar nicht genau, wer als Arbeitgeber hinter bekannten Marken steckt, wofür ein Unternehmen steht und welche Perspektiven dort möglich sind.
In dieser Folge spricht Stefan mit Julia Ziegler von Teva in Deutschland. Julia verantwortet unter anderem das Employer Branding und arbeitet eng mit dem Ausbildungsmarketing zusammen. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie Teva und ratiopharm ihre Arbeitgebermarke für Young Talents neu geschärft haben – nicht mit Hochglanz, sondern mit echter Zielgruppenarbeit, Employee-Journey-Workshops und viel Menschlichkeit.
Der spannende Ausgangspunkt: Viele kennen ratiopharm, aber nicht unbedingt Teva als Arbeitgeber dahinter. Gleichzeitig gab es große Hiring-Bedarfe und den Wunsch, lokal klarer zu erzählen, was es bedeutet, bei Teva in Deutschland zu arbeiten.
Julia nimmt uns mit in den Prozess: Wie aus Customer-Journey-Methoden Employee-Journey-Workshops wurden, warum Young Talents aktiv einbezogen wurden und weshalb am Ende ein Thema immer wieder aufgetaucht ist: Menschen kommen wegen Menschen – und sie bleiben wegen Menschen.
💬 Zentrale Botschaft:
Gutes Young-Talent-Recruiting beginnt nicht mit der Bewerbung. Es beginnt mit Sichtbarkeit, Orientierung und Vertrauen.
Kernaussagen:
- Sichtbarkeit allein reicht nicht – junge Talente brauchen Orientierung.
- Employer Branding muss innen beginnen.
- Young Talents wollen nicht nur angesprochen, sondern beteiligt werden.
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Transkript anzeigen
00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Episode im Young Talents Podcast powered by Ausbildung.de.
00:00:12: Mein Name ist Stefan Berndt, ich bin HR-Experte und Podcaster.
00:00:16: heute zu Gast Julia Ziegler von TEVA in Deutschland.
00:00:21: Sie verantwortet unter anderem das Employer Branding und arbeitet eng mit dem Ausbildungsmarketing zusammen.
00:00:27: am Standort in Ulm erlebt sie täglich was Vielfalt in der Praxis bedeutet und warum Kommunikation so gestaltet sein muss, dass sie wirklich alle erreicht.
00:00:36: Julia denkt strategisch, hinterfragt bestehendes und baut Dinge gerne neu auf – für Sie ist Sprache kein Beiwerk sondern ein zentraler Hebel für wirksames Employee Branding.
00:00:46: Vorausgesetzt, sie wird an jedem Touchpoint konsistent und glaubwürdig spürbar!
00:00:51: Wir sprechen darüber, warum gutes Young Talent Recruiting nicht erst mit der Bewerbung beginnt, sondern viel früher… bei Sichtbarkeit, Orientierung, Vertrauen und echter Menschlichkeit.
00:01:03: Herzlich willkommen im Young Talent Podcast Julia Ziegler!
00:01:08: Julia viele Unternehmen glauben sie hätten ein Recruiting-Problem.
00:01:11: dabei haben Sie in Wahrheit einen Sichtbarkeits-und Orientierungsproblem.
00:01:16: junge Menschen wissen oft gar nicht wer als Arbeitgeber hinter bekannten Marken steckt und welche Perspektiven dort so möglich sind.
00:01:24: war genau das bei euch, also bei Tewa und Razifam der Ausgangspunkt um Employer Branding & Young Talents Recruiting neu zu denken.
00:01:34: Das war tatsächlich auch einer der Aspekte.
00:01:36: wir haben ganz viele Gründe gehabt warum wir uns das Thema nochmal anschauen wollen.
00:01:42: Das Thema war schon auch Sichtbarkeit auf der einen Seite.
00:01:45: aber ganz am Anfang stand bei uns vor allem das Thema dass wir große Hiring Needs hatten keine richtige Sichtbarkeit, kein klares Profil.
00:01:55: Die Leute wussten nicht so richtig was verbinde ich jetzt eigentlich mit TEVA?
00:01:59: Was bedeutet es bei TEVA zu arbeiten?
00:02:01: und muss man eben auch realistisch sagen wir sind kein fancy Fintech oder ein aufstrebendes Lifestyle Startup bei den Young Talents mit Sicherheit auch ganz vorne mit dabei spielt, wenn man sich für eine Karriere entscheidet.
00:02:17: Das was wir machen ist aber eigentlich auch ganz cool weil wir haben echt einen Traditionsunternehmen das es schon lang gibt, dass ein tollen Job macht und einen tollen Purpose hat, dafür Sorge trägt, dass Millionen von Menschen irgendwie ein gesünderes Leben haben.
00:02:32: Und das war einfach zu wenig sichtbar und ich glaube viele können und auch Young Talants können damit schon relating Und gleichzeitig war es aber so, dass das alles ein bisschen zu generisch war.
00:02:44: Wir sind eben in großen Konzernen und da gab's schon auch im Bluerbranding und mit Sicherheit wurde auch viel Versichtbarkeit gemacht, aber das hat sich für uns irgendwie lokal nicht so ganz richtig passend angefühlt.
00:02:54: weil was bedeutet jetzt für Tewa zu arbeiten?
00:02:58: Das kann man gar nicht so genau sagen.
00:02:59: wir wollten die Antwort auf die Frage finden, was bedeutet es für Teewa in Deutschland zu arbeiten Wollten einfach unsere Geschichte erzählen und du hast vorher auch schon so ein bisschen angeteasert, die Marke Ratio Form ist auch ein Aspekt davon.
00:03:13: Viele finden das es eine total tolle Brand ist, finden wir übrigens auch.
00:03:18: Wir wissen auch dass das so ist aber das war nicht ganz klar.
00:03:21: wie gehört denn jetzt eigentlich Ratio form zu Tewa?
00:03:23: Viele wussten gar nicht dass es überhaupt der Fall ist.
00:03:26: ich glaube jeder Tewamitarbeiter kann dir die Geschichte erzähln.
00:03:29: wenn jemand sagt... Ich arbeite für TV, dass es erst mal Fragen die Gesichter sind und die Auflösung dann mit der Margeratiopharm.
00:03:37: Dann nehmen wir verstrahlende Gesichters sorgt Und um die Brücke auch nochmal zur Young Talents Community zu schaffen.
00:03:44: Das war auch ein ganz klares Feedback von den jungen Leuten.
00:03:46: wenn ich gewusst hätte das so ein bisschen.
00:03:50: natürlich haben viele dann ihren Weg trotz alle dem zu uns gefunden.
00:03:53: aber sie haben gesagt hey Für die jungen Leute ist es eigentlich wichtig dass ihr irgendwo wissen was steckt denn hinter der Firma hinter einer Maulke?
00:04:00: Damit kann man einfach immer noch gut relating.
00:04:02: Und auch da nochmal das Thema Sichtbarkeit, die Young Talents haben uns ganz klar am Anfang unserer Journey gesagt, warum seid ihr nicht auf Instagram?
00:04:09: Warum seid ihr ja nicht auf den Kanälen unterwegs wenn ihr uns ansprechen wollt?
00:04:13: Dann hatten wir prinzip einen Bündel an vielen Themen, warum wir gesagt haben und es lohnt sich wirklich da mit nun zu starten und das besser zu machen.
00:04:25: Lass uns mal gemeinsam Julia drauf schauen was ihr mit diesem ganzen Bündel gemacht hat und was vielleicht auch aus eurer Sicht weil hier hören ja durchaus auch Ausbildungsverantwortliche von anderen Konzernen zu, die auch einen Bedarf oder den Hiring-Need an Young Talents haben.
00:04:40: damit seid ihr oder sind wir alle nicht irgendwie alleine?
00:04:43: Das heißt das Problem oder die Herausforderung haben wir ja irgendwie alle.
00:04:47: Und dann gibt's natürlich auch immer wieder Marken, die sich hinter großen Konzernfassaden verstecken.
00:04:53: So wie jetzt bei euch Tewa-Razifarm.
00:04:55: To be very honest ich wusste es im Vorfeld auch nicht.
00:04:58: Ich hab's dir glaube ich in irgendeinem unserer Vorgespräche auch mal kurz geteasert.
00:05:02: Natürlich, Ratio Farm kennt tatsächlich jeder irgendwie aus... Früher hat man gesagt funk und fernsehen, also auch tv-Werbung und sowas.
00:05:10: Aber das was dann dahinter steckt dass das global Konzernige das dann wiederum nicht und wenn man natürlich wieder einen Schritt zurückgeht... ...und Betroffene zu beteiligen macht und die wirklich die Zielgruppe Young Talents ein Stück weit mit einbindet.. Dann ergibt es natürlich total Sinn weil ich glaube am Ende des Tages ist es ein Young Talent auch komplett Hupe sondern Wir sprechen ja bei Generationen auch immer vom Purpose, ne?
00:05:33: Also ich mach da jetzt nicht diese ganze Debatte auf.
00:05:35: Nur will ich sagen dass auch schon die Generation unserer Eltern einen Stück weit den Purpose gebraucht haben in ihrem Leben so und wir in unsere Generation auch Und die jungen Talents von denen wir jetzt sprechen natürlich auch irgendwie.
00:05:48: Wie habt ihr das dann um wieder auf dieses Bündel zurückzukommen wie seid ihr dann von diesem ganz allgemeinen Inspezielle?
00:05:55: magst du uns auf diesen Journeyman ein Stück weit mitnehmen?
00:05:59: Ja, total gerne und vielleicht auch direkt als kleiner Teaser.
00:06:02: Wir sind auch am Anfang da gestanden und waren uns hundertprozentig sicher dass die unterschiedlichen Generationen, die unterschiedliche Zielgruppen, den unterschiedlichen Mitarbeitenden in verschiedenen Geschäftsbereichen ganz unterschiedlich wären das sie alle mit Sicherheit was ganz Unterschiedliches wollen.
00:06:18: und da waren wir uns wirklich ganz sicher turns out Die Unterschiede ist gar nicht so groß.
00:06:24: Und wie haben wir das rausgefunden?
00:06:26: Wir haben uns ein Konzept zur Nutze gemacht, das bei uns schon im Unternehmen vorhanden war.
00:06:32: Wir sind auf unsere Vertriebskollegen zugegangen weil wir wussten dass die sogenannte Customer Journey Workshops machen um eben ihre Kunden besser zu verstehen deren Paints zu verstehen und genau eine Antwort auf die Fragen geben zu können die die hören müssen um sich für TV oder Radio Form zu entscheiden uns das eben angeschaut und die Frage stellt, wie schwer kann es eigentlich sein, dass für unsere Zwecke zu nutzen?
00:06:58: Und haben festgestellt, es geht sehr gut.
00:07:00: Wir haben uns mit den Exporten aus den Vertriebsbereichen zusammengesetzt und ein Konzept für Employee Journey Workshops zusammen erarbeitet.
00:07:14: Gerade wenn man sagt Young Talents, muss man ja auch vielleicht noch mal ein bisschen schauen.
00:07:17: Okay?
00:07:18: Da gibt es welche die arbeiten ihren wissenschaftlichen oder MINT-Bereiches.
00:07:22: Es gibt welche vielleicht in einem Office-Kontext.
00:07:26: und aber auch so sind wir alle unsere großen Zielgruppen durchgegangen.
00:07:29: Wir sind sehr diverser Standort.
00:07:31: von Logistik über Commercial Bereiche im Labor arbeiten, Mitarbeiter bei uns in der Produktion ist es sehr divers.
00:07:38: Also haben wir uns eben die verschiedenen Zielgruppen angeschaut, verschiedene Journey Workshops gemacht und erst mal ganz viele Fragen gestellt um zu verstehen was bräuchte es denn damit wir uns als Marke Klare präsentieren können?
00:07:51: Wo müssen wir für mehr Sichtbarkeit sorgen?
00:07:53: Was sind denn die Messages wie wichtig sind und gleichzeitig auch Wo sind wir noch gar nicht gut?
00:08:00: was fehlt so ein bisschen auf beiden Ebenen?
00:08:03: also was kommunizieren wir noch nicht aber was tun wir vielleicht auch noch nicht?
00:08:07: weil die employer branding.
00:08:09: Von Anfang an nicht nur als marketing instrument nach außen verstanden haben sondern auch als Thema um die jungen talents und die Mitarbeitenden ans unternehmen langfristig zu binden und diese journey workshops die waren, Die haben unfassbar viel Spaß gemacht, weil wir uns alle da sehr viel Zeit dafür genommen haben.
00:08:27: Das war natürlich auch ein spannendes Instrument dass die Mitarbeitenden sich dann auch direkt mitgenommen gefühlt haben auf der Reise und wir immer wieder versucht haben über verschiedene Touchpoints zu informieren wo wir gerade stehen und nochmal den Quirt Check gemacht haben.
00:08:41: Resoniert das was wir jetzt tun auch bei euch?
00:08:44: Und so sind wir das Ganze dann wie ich finde ganz erfolgreich und auch sehr authentisch angegangen.
00:08:51: vor allen Dingen ist es wahnsinnig clever mal an der stelle ne und ich hab keinen berater innen vertrag mit euch sondern das ist einfach nur smart.
00:09:00: Und ich komme auch direkt auf den punkt sich im eigenen unternehmen anzuschauen was schon funktioniert also methodisch gut funktioniert.
00:09:08: und jetzt sind die begrifflichkeiten sowas wie customer journey oder auch employee oder people journey das sind ja jetzt alles keine Ja es sind alles englische Begrifflichkeiten.
00:09:18: aber ist ja auch alles jetzt nicht hoch innovatives und neues was da gemacht wird sondern.
00:09:23: Ich glaube der Sprung im eigenen Unternehmen nachzufragen und zu sagen ich habe eigentlich davon keinen blassen Schimmer, aber wir haben doch hier schon Menschen die sowas mit unseren Kundinnen gemacht haben.
00:09:35: warum können wir dann nicht methodisch gesehen die besten Dinge für uns auch rausziehen dass das schon der der erste wie ich finde sehr zentrale Heckt das anzugehen und gibt uns nochmal ein bisschen Auskunft Julia.
00:09:49: Ich finde es hochgradig spannend, weil diese Journey hat ja dann auch immer gewisse Steps oder generell hat jede Journey immer so eine gewisse Phase.
00:09:57: man muss halt immer ein bisschen gucken welche geht bis wann Und vor allen Dingen wer ist wann wie eingebunden?
00:10:03: Das hast du ja auch schon kurz angetriggert.
00:10:05: habt ihr nur eure Mitarbeitenden mit reingezogen Oder waren das sogar auch schon young talents?
00:10:11: und noch wichtiger irgendwie auch war Geschäftsführung und Geschäftszeitungen auch irgendwie involviert.
00:10:17: Also habt ihr so einen Three Sixty gebaut oder wie müssen wir uns das vorstellen?
00:10:21: Genau, wir haben versucht... ...so viel Feedback wie nur möglich zu bekommen oder Checkpoints wie möglich zu machen.
00:10:28: also wir hatten Mitarbeitende Und die Young Talents waren eigentlich sind eigentlich auch mitarbeitende gewesen.
00:10:36: das heißt bei uns waren das Auszubildende Bei uns in Baden-Württemberg haben wir die duale Hochschule, das heißt Studierende, die an der Dualen Hochschulle studieren.
00:10:46: Aber auch Praktikantinnen und Praktikannten, die ihr Praxissemester bei uns machen.
00:10:52: Da hatten wir eine gute Mischung aus verschiedenen Youngtalents und eben dann verschiedene Mitarbeitergruppen, auch dann unterschiedliche Konzepte face to face für die vor Ort waren.
00:11:03: Unser Vertrieb haben wir auf die virtuelle Schiene mit aufgegleist und mit den Geschäftsführern haben wir auch gesprochen.
00:11:10: Da haben wir zwar keinen klassischen Employee Journey Workshop stattfinden lassen, da haben wir Interviews geführt und haben dann nochmal so versucht auch den strategischen Aspekt mit reinzubekommen um zu verstehen wo geht es denn auch mit der Firma mit Tewa hin?
00:11:26: Und was ist Ihnen wichtig wenn wir jetzt eine Marke aufbauen?
00:11:29: Was muss die auf jeden Fall... mitbringen?
00:11:31: was muss das?
00:11:32: von der geschichte wollen wir erzählen?
00:11:34: und auch.
00:11:35: Es verändert sich ja so viel im arbeitsmarkt, was müssen wir sagen um die talente anzusprechen die wir morgen brauchen nicht nur um die die aktuell schon haben weil mir braucht wir brauchen ja auch menschen mit neueren oder mit anderen skills.
00:11:49: und wie können wir da die nuancen richtig richtig angehen oder richtig kommunizieren?
00:11:55: da haben wir dann noch mit den geschäftsführern auch die die reise nun ein bisschen anders gemacht
00:12:01: Und das ist ja auch total fein, also natürlich gibt es in der Theorie immer so ein paar Leute die dann sagen man muss dass so und so machen.
00:12:08: aber ich glaube dass da jeder Organisation egal wie groß egal wie einen Konzern eingebettet.
00:12:14: Immer seinen eigenen individuellen Weg finden muss.
00:12:18: jede Organisation steht zu einem Zeitpunkt X auch immer an einer gewissen anderen Stelle im Prozess der Unternehmensentwicklung.
00:12:26: Ich glaube das Wichtige hier auch an alle Ausbildungsverantwortlichen Ein Stück weit zu begeistern und die Geschäftsführung so mitzunehmen, dass sie da auch richtig Freude spüren.
00:12:37: Und auch wirklich das sofort also wenn ich kenne es nicht anders mit Geschäftsführenden zu sprechen.
00:12:43: Wir sagen Young Talent sind super wichtig sonst können wir den Laden hier in fünf Jahren zumachen.
00:12:46: Was willst du eigentlich von mir?
00:12:47: Wenn's dann aber darum geht irgendwie eine Stunde mit unseren Workshop reinzukommen.
00:12:51: Sind auf einmal siebenvierzig andere Themen meistens priorisiert.
00:12:55: warum?
00:12:55: weil diese siebenundvierzigt Themen immer einen Bezug Zu irgendeiner KPI, zu irgendeinem strategischen Überbau haben und deswegen ist es nur clever.
00:13:05: Und auch richtig die Geschäftsführer dann so damit einzubinden dass sie einen kleinen Punkt haben wo sie sagen können ah und deswegen machen wir das jetzt also wirklich weil diese sind ja tatsächlich mit ihrem Kopf sind die ja so in den Zahlen verstrickt.
00:13:18: natürlich werden die sein wir brauchen junge Menschen aber das muss man halt wirklich dann in denen ich glaube in die richtige KPI in die richtige Säule einarbeiten
00:13:28: Vielleicht da noch was Tolles zum Teilen.
00:13:31: Ich habe mit einem unserer Geschäftsführer eben wirklich ganz intensiv darüber gesprochen und er hatte mir dann auch nochmal gesagt, ich finde gerade bei den Young Talents können wir auch ein bisschen experimentieren Wie das Ganze funktioniert?
00:13:45: Lass uns doch einfach mal mit der Zielgruppe starten.
00:13:49: Wir wollten das Thema Instagram angehen, das ist für die Zielgruppee relevant.
00:13:54: Wir probieren jetzt einfach mal was.
00:13:56: wir müssen natürlich als Pharma-Unternehmen schon auch ein Stück weit aufpassen weil gewisse Regularien unterliegen oder beziehungsweise weil wir halt einfach ein bisschen andere Spielregen bei uns in der Branche haben.
00:14:07: Aber wir haben von Anfang an das Commitment der Geschäftsführung gehabt, dass vor allem die young talents wichtig sind und dass wenn dem Bereich mal ein bisschen auch experimentieren können wollen und vor allem sollten und es war total cool, weil wir da auch klassisch fail fast, learn fast hatten und relativ schnell wussten okay diese Dinge funktionieren für eine relativ wichtige Zielgruppe.
00:14:28: Wenn nicht die wichtigste Zielgruppen, wenn wir dann auch in die postaktiv- postaktifisch in die Zukunft schauen, die funktionieren besonders gut oder eben nicht?
00:14:38: Lass uns doch mal einen kleinen Schritt zurückgehen bevor wir in dieses fail fast lernt fast kommen.
00:14:43: weil ich glaube das ist auch etwas was sich die leute hier aus unserem podcast gespräch heute julia natürlich gut rausziehen können weil sie müssen ja dieselben in anführungszeichen fehler die man vielleicht gemacht hat oder die passiert sind was ja.
00:14:56: Was ja total normal ist, wenn man experimentiert, das gehört einfach dazu.
00:14:59: Wenn man dann die Rückendeckung hat es ist ja umso schöner und einfacher weil da muss man sich nicht für jeden Quatsch irgendwie rechtfertigen.
00:15:06: Aber wie lange habt denn ich sag mal diese ganze Journey dass ihr mit den ganzen Menschen gesprochen habt?
00:15:12: Dass sie diese Workshops aufgesetzt und umgesetzt hat?
00:15:15: hast du da auf dem Zeitstrahl für uns ein paar Zahlen dabei was das insgesamt... Ja!
00:15:22: Auf der Zeitachse auch bedeutet hat Oder ist es doch gar nicht zu Ende?
00:15:28: Ich glaube, das ist nie zu Ende.
00:15:31: Und ich glaube, es macht den Job oder die Aufgabe auch besonders spannend immer noch mal sich selber zu hinterfragen, weil der Arbeitsmarkt ist dynamisch und die Welt dreht sich weiter.
00:15:42: Die Young Talents schauen anders vielleicht auf andere Dinge aus.
00:15:46: Also ich glaube es lohnt sich immer mal wieder zu fragen ob man eigentlich gut unterwegs ist oder so.
00:15:51: Im Moment nicht, aber wir müssen nachjustieren!
00:15:54: Mir fällt es total schwer, das auf eine Zeitachse klar war abzubilden.
00:15:59: Doch das, dass wir von Anfang an gesagt haben, wir wollen eigentlich vieles davon selber machen und keine Full Service Agency draufsetzen, war für uns natürlich auch viel Learning mit dabei.
00:16:09: was fand ich auch ein tolles Commitment der Geschäftsführung wahr zu sagen hey... ihr dürft und sollt bei der Reise, wenn wir das Thema angehen auch was lernen.
00:16:19: Und wenn es heißt dass ist ein bisschen länger braucht um gewisse Ergebnisse zu sehen so wissen wird zumindest dass wir die Expertise auch in haus dann aufbauen.
00:16:28: Wir haben sehr viel vor Sortierarbeit gebraucht um einfach erstmal zu verstehen wo ist denn wirklich der schmerzgrad.
00:16:35: also wir haben nicht gesagt okay wir machen eine Kampagne damit jeder weiß wer Tewa ist sondern wir wollten halt wir wollten es von Anfang an richtig machen haben erst mal wirklich eine Gap-Analyse gemacht, klassisch auch von nicht nur mehr spannend aus dem Studium.
00:16:49: Das Wort Analyse die kam zum Tragen.
00:16:52: also aufpassen wenn man das lernt wie sie.
00:16:55: es kommt wieder.
00:16:56: wir haben die Employee Journey Workshops gemacht.
00:17:00: Wir haben das versucht auszuwerden.
00:17:02: wir haben immer wieder den Checkpoint mit den Globalen Kollegen und Verantwortlichen gemacht.
00:17:07: Und deren Themen, wenn wir gesagt haben das was wir machen muss natürlich auch global anschlussfähig sein.
00:17:11: Wir können nicht etwas komplett anderes erzählen wie die globale Story ist.
00:17:17: Dann haben wir relativ zügig eben auch kleine Dinge probiert wieder ein Instagram Account aufgesetzt.
00:17:25: ich glaube es war dann so nach einem guten Jahr als ich angefangen habe So in etwa.
00:17:31: das liegt nicht in unserer Verantwortung, es ist Zusammenarbeit mit Unternehmenskommunikation und da haben wir uns auch gemeinsam reingefuchst.
00:17:39: Und geschaut wie können man die Embloyer Branding Themen, die ja Tellens ansprechen?
00:17:48: Ja ich glaube so in etwa anderthalb Jahre zwei Jahre vielleicht.
00:17:56: Also fällt mir natürlich... Also ich bin ja kein Konzernkind und das meine ich auch überhaupt nicht böse oder despektiere, da brauche jetzt keiner auf die Idee kommen irgendwie was Negatives zu unterstellen beim Wort Konzertkind.
00:18:07: Aber wenn man natürlich in so wie ich in Startups, Scale-Ups schnell wachsen Unternehmen sind anderthalb zwei Jahre der denkste oh Gott hat sich diese Firma schon dreizehnmal um die eigene Achse gedreht ist aber auch einfach.
00:18:18: Du hast es ja vorhin auch schon gebracht, in der Farmer bist du an gewisse Regularien vielleicht auch Compliance gebunden und hast halt das Wort fand ich stark in dem Zusammenhang.
00:18:28: Du hast halt andere Spielregeln ne?
00:18:30: Und es gibt gewisse Spielregel manche sind bewusst, manche unbewusst, mancher sind bekannt, manchen nicht bekannt oder sind einfach nicht ausgesprochen.
00:18:38: dann weiß man schon so ungefähr wie man sich im Markt noch bewegen kann.
00:18:42: deswegen ist dieser individuelle Ansatz zu sagen Wir machen das jetzt mit unseren Ressourcen in Anführungszeichen intern bei uns und haben die Knowledge, und die Kompetenz bleibt dann auch bei uns.
00:18:55: Aber was ich am stärksten finde ist gar nicht so sehr auf die Zeitachse zu schauen sondern zu sagen kommen wir starten den ganzen Bums hier einfach mal miteinander.
00:19:06: Aber ob's jetzt kommt jetzt auf zwei oder drei Monate, kommt es nicht drauf an.
00:19:10: Das kannst du dir natürlich in einem Start- und Scale Up Umfeld kaum leisten.
00:19:14: so eine Argumentation ne?
00:19:16: Ich würde sagen das ist einer der größten, das größte Faustfand, was ein Konzern dann vielleicht auch mit sich bringt dass die Zeitachse nicht ganz so extrem wichtig ist.
00:19:26: Und dann kann man es natürlich spielen und dann kann Man sich auch die Zeit nehmen und das finde ich gut Employer Branding zu betreiben und das fängt immer im Inneren an bei sich selber.
00:19:35: Das hast du am Anfang des Podcasts auch gesagt.
00:19:38: es fand ich auch sehr stark in so einem Nebensatz, naja wir haben da nicht einfach irgendeine Personalmarketing Maßnahme gemacht sondern wir haben uns erstmal hingesetzt mit uns selber und geguckt welche Geschichte wollen wir jetzt hier eigentlich erzählen?
00:19:50: Und was ist mit unserem Konzernüberbau mit der Mutter eigentlich anschlussfähig?
00:19:54: ne?
00:19:56: Das alleine ist schon so unglaublich tragfähig und sinnvoll auch für andere große Player, dass das nur Sinn ergibt.
00:20:04: Und jetzt wollen wir natürlich auch wissen wie es grob funktioniert bei euch ohne zu sehr in irgendwelche Interner abzudriften.
00:20:11: aber was könnten ihr schon seit einem Jahr anderthalb sagen?
00:20:15: Weil du eingangs ja auch meintest, ihr hattet einen großen Hiring-Need also einen Bedarf... Wie viel mehr Young Talents wissen denn jetzt was Teva ist?
00:20:23: Also wie setzt sich dann in der Zielgruppe um?
00:20:28: Also ich finde vor allem, dass wir einen Instagram-Channel in der Zeit aufbauen konnten mit einer klaren Linie.
00:20:37: was da platziert worden soll und was für Stories wir teilen wollen ist eine große Volksgeschichte.
00:20:43: Wir haben eine Kollegin die das so toll macht und wir haben uns da so gut abstimmen können.
00:20:49: Es war von Anfang an klar nicht Content des Contents wegen sondern wir wollen zeigen wie es bei uns ist bei uns intern rausgefunden, dass vor allem das Thema Menschlichkeit im Fokus stehen sollte.
00:21:02: Weil die Antwort aller Mitarbeitenden waren egal welchen Zieggruppe wir gefragt haben alle haben gesagt ich komme hier gern wegen den Menschen Ich habe mich für Menschen entschieden und ich bleibe wegen dem Menschen.
00:21:15: Und genau das wollten wir in Prinzip zeigen.
00:21:18: Wir haben gelernt viele verbinden mit Farma Storil Was wir auch ja alles sind, aber das heißt nicht dass es nicht gleichzeitig auch menschlich sein darf oder bei uns menschelt wie man jetzt so schön sagt und Es war einfach klar, dass wir das auf den Touchpoints rüberbringen müssen.
00:21:33: Ich würde sagen Instagram ist da schon einer der wichtigsten.
00:21:37: Gleichzeitig Sind's aber viele touch points die wirken müssen damit das ganze auch funktioniert.
00:21:43: sprich Das ist der erste wichtige touch point.
00:21:46: wenn ich da schon irgendwie sage ich kann damit relating.
00:21:49: Und dann gibt's weitere Aspekte, wie dass ich dann die Menschen, die auf einem Kanal treffe auch nur Karrierell-Mäße treffen.
00:21:55: Die sind wirklich so, wie sie zeigen und da gibt es noch ein Vorstellungsgespräch und da wissen wir jetzt genau was ist denn relevant für diese Zielgruppe?
00:22:04: Was wollen die wissen und was wollen die sehen, sodass wir einfach eine schöne Journey haben.
00:22:09: also Wir haben an allen an allen Touchpoints versucht diese Menschlichkeit zu zeigen das aber auch klar wird ihr sagen.
00:22:18: nicht nur bei uns ist es so und so, sondern dass es auch spürbar an jedem einzelnen Touchpoint so ist.
00:22:24: Und ich glaube das ist so das Erfolgsrezept bei uns gewesen.
00:22:29: und vor allem wenn man auf die Young Talents schaut und wenn sie dann sich dazu entscheiden sich bei uns zu bewerben Und dann eine Zusage bekommen, dann hört es nicht auf.
00:22:37: Dann gibt's ein Preboarding.
00:22:39: auch da soll das ganze mit rein spielen.
00:22:41: Auch wenn sie bei uns sind diese Instagram Content der wird nicht von der Agency gemacht sondern der wird genau von dieser Community gemacht die wir ansprechen wollen.
00:22:49: Die liefern den Content, die drehen den Content.
00:22:52: Die planen das alles und die sind dann zu sehen.
00:22:55: und ich glaube dieses Hausgemachte sorgt für Authentity Set und hilft uns einfach... Ungemein, dass wir die Story erzählen können.
00:23:07: Die dann sich auch tagtäglich hier bei uns abspielt.
00:23:13: Das heißt um es kurz auf den Punkt zu bringen... ...die ganzen Maßnahmen und Ideen.
00:23:17: Ich sage mal auch die ganze Arbeits- und Lebenszeit, die ihr da reingesteckt habt das ganze Herzblut.
00:23:22: Das trägt sich jetzt quasi schon.
00:23:25: Kann man das so sagen und unterschreiben?
00:23:30: Ich glaube, die Zahlen zum einen geben uns recht.
00:23:33: Also ich glaube wenn wir drauf schauen wie gewisse Kampagnen performen, wie unsere Recruiting-Zahlen sich entwickelt haben und auch das Feedback von Führungskräften.
00:23:42: und was da auch nochmal ganz spannend war, war dass eine Führungskraft zu mir gesagt hat... die du vor sich gemeldet hatte, weil sie meinte, wir haben gerade zu wenig Bewerberzahlen für Praktikantenstells.
00:23:52: Ja auch young talents!
00:23:54: Die kam irgendwann nochmal auf mich zurück und sagt man merkt wirklich das dass ich was verändert hat nicht laut aber wirkungsvoll.
00:24:01: also das war das schönste Kompliment des dass man machen konnte.
00:24:06: Wir haben nicht durch Unmengen ein Werbebudget einen tollen Effekt erreicht sondern einfach weil wir mit Herzblut die Dinge angeben ganz in Wupp, von denen wir eben mit den Mitarbeitern gemeinsam dran gearbeitet haben.
00:24:21: Und das ist glaube ich auch ein richtig, richtig toller Abschlusssatz Julia hier bei uns im Young Talents Podcast heute nicht laut aber wirkungsvoll und ich glaube das zahlt auch.
00:24:33: wenn wir den Azubi Report nochmal mit reinziehen von ausbildung.de dann wissen wir ja dass vielen jungen Menschen also generell jungen Orientierung fehlt und die wollen halt Nahrbarkeit die wollen natürlich wollen, die in die zukunft geschaut mit KI mit tollen tools arbeiten.
00:24:52: Die wollen am puls der zeit bleiben.
00:24:54: das will ich auch das wollen andere menschen auch egal welchen alt hast.
00:24:59: nichtsdestotrotz wenn man dann aber eine journey baut die wirklich bei allen touch points auf das gleiche einzahlt um bei euch ist es dann das thema menschlichkeit was ja Mega gut auch passt.
00:25:12: Es sollte eigentlich überall Menschlichkeit sein, aber bei dem ein ist es mehr beim anderen weniger.
00:25:17: dann ist das total sinnvoll und dann wirst du halt vom Unbekannten Arbeitgeber Tewa schon nie gehört Razziofam kenn ich hast Du auf einmal eine young talents Pipeline gebaut und so gewinnst du nicht nur die jungen Menschen weil dir auf einmal merken Die geben mir etwas was mir fehlt nämlich Orientierung.
00:25:36: Da kann ich zwar nicht alles so machen wie ich das möchte aber es ist sehr nah, aber es is sehr ehrlich.
00:25:40: Es ist sehr menschlich und dass ist das was junge Menschen halt wollen ne?
00:25:44: Und damit werdet ihr automatisch oder seid ihr automatische Young Talents Magnet?
00:25:50: Ende!
00:25:52: Easy!
00:25:54: Also total.
00:25:56: also wir haben uns eben auch nochmal in Vorbereitung auf den Podcast ins Besondere auch noch mal angeschaut.
00:26:04: Bleiben denn die Leute auch bei uns, so wie wir es uns vorstellen.
00:26:06: Und da haben wir so viele tolle Success Stories das die Auszubildenden bei uns bleiben wollen und das auch tun und dass auch Studierende nach dem Studium wieder zurückkommen oder bleiben als Wirksstudierende oder eine Abschlussarbeit bei uns schreiben.
00:26:21: und das ist im Prinzip genau das was wir wollen und Das ist die wichtigste Talent Pipeline, dass wir genau das erreichen, dass sie gerne bleiben, dass lange bleiben Bei uns lernen gemeinsam mit uns lernen auch uns noch mal lernen lassen und ja, so sind wir jetzt eigentlich ganz happy wie sich das ganze entwickelt hat.
00:26:41: Und mit den young talents und mit allen anderen Mitarbeitenden auch noch gar nicht weiter gedacht worden darf.
00:26:48: Super vielen Dank Julia für deine Einblicke in eure Young Talents Journey Wie man tatsächlich auch mit einem globalen Konzernrahmen lokal dann für sich auch die Themen auf die Straße bringen kann wie es dann auch mit den jungen Menschen funktionieren kann.
00:27:06: Und wie man tatsächlich dann auch das Thema employer branding so baut, dass ist am ende auch Wirkung zeigt.
00:27:14: vielen dank dafür.
00:27:15: Das war eine tolle Episode.
00:27:17: da waren viele kernige Elemente drin die sich andere Ausbildungsverantwortliche aus meiner Sicht rausziehen können und natürlich auch gerne bei dir beim mir Bei Ausbilden und die EMA nachfragen, ob man dann Kontakt herstellen kann.
00:27:30: Weil ich glaube davon lebt es auch.
00:27:32: Es geht nicht darum, Copy-Paste zu spielen und zu sagen... Die bei Teeva haben gemacht, die bei X haben gemacht sondern was steckt da?
00:27:39: Und so kam's auch einmal schon durch!
00:27:41: Was steckt der methodisch jetzt
00:27:43: dahinter?!
00:27:44: Wie kann ich das auf mein Case transferieren?
00:27:47: Vielen Dank Julia!
00:27:49: Sehr gerne!
00:27:50: Ciao ciao!
00:27:53: Bis in zwei Wochen wieder und tschüssi!
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